Freitag, 7. Mai 2010

Beretta könnte Molot übernehmen


Vor einem Jahr war der russische Waffenhersteller Molot infolge der Weltwirtschaftskrise in finanzielle Schwierigkeiten geraten (ich hatte darüber berichtet). Heute hat nun die Moscow Times einen längeren Artikel veröffentlicht, wonach die italienische Firma Beretta eine Partnerschaft mit Molot eingehen könnte, um so besser auf dem russischen Markt Fuß zu fassen:
"[...]

Italian firearms maker Beretta agreed to consider opening a production unit in Russia, Russian Technologies chief Sergei Chemezov told Prime Minister Vladimir Putin, according to a government transcript released Thursday.

If the deal materializes, Beretta could supply the country's special forces and police, Chemezov said in a meeting late Wednesday with Putin and Kirov Governor Nikita Belykh.
A foreign producer would find the Russian market largely pristine because the country's own defense companies mainly supply the armed forces, experts believe.

Chemezov said talks were underway with Beretta about creating a joint venture on the premises of a floundering defense factory — named Molot [...] — near Kirov. Owned by Chemezov's state corporation, Molot makes hunting rifles, pellet pistols and a range of civilian goods, such as parts for oil and gas equipment.

At the meeting, Chemezov reported that the federal and local governments had made good on a promise to pay the factory's workers their back salaries, worth 300 million rubles ($9.9 million), which he described as the “biggest wage arrears” in Russia. As a way to keep the jobs, Molot may house the joint venture “planned” by Beretta, “hopefully in the beginning of next year,” he said.
In addition to pistols for police and special forces, the venture would crank out hunting and competition guns for sale in Russia and the former Soviet republics, Chemezov said.

Stefano Quarena, a Fabbrica d'Armi Pietro Beretta spokesman, said he was unaware of the talks.
“We need to investigate,” he said by telephone from Gardone Val Trompia, Italy. “I need to check with the owners of the company.”
He did say Russia was a “strategic” market for the company wh ere it set up a local distributor, named Russian Eagle, in 2008 to build a sales network and further study demand.

Boris Vesnin, a spokesman for Belykh, said the Kirov regional government was being informed about the talks but had no knowledge about the size of the planned investment.
A source familiar with the situation said contacts with the Italian company were at a very early stage and that neither side had named any financial estimates.

[...]

Russian gun manufacturers have fallen behind the worldwide trend of developing firearms that cater to the needs of special operations and law enforcement agencies, such as having a larger magazine to confront gangs, said Ruslan Pukhov, director of the Center for the Analysis of Strategies and Technologies, an independent defense industry think tank.
As a result, the country's agencies have taken to importing foreign-made firearms, he said.
Based in a country with closer ties to Russia than some other Western states, Beretta may well invest in a Russian production facility if it wants so, Pukhov said. Chemezov, on the other hand, is a heavyweight lobbyist capable of securing enviable sales, he said.

The government in 2009 included Beretta-92 guns, along with some other foreign models, on the list of firearms that prosecutors and police investigators can wear for self-defense. The Interior Ministry, which received permission in 2007 to use foreign firearms, said in December that it had begun equipping its special units with Austria's Glock 17 pistols.
Other authorized foreign manufacturers include the Czech Republic's Ceska Zbrojovka, Austria's Steyr Mannlicher Gmbh & Co KG and Germany's Heckler & Koch.

[...]"
Die Verhandlungen wären - sofern es sich nicht um eine Presseente handelt - noch in einem sehr frühen Stadium, so daß noch kein Ergebnis abzusehen ist. Dennoch ist der Vorstoß von Beretta interessant, erfreuen sich doch italienische Jagdwaffen auf dem russischen Markt großer Beliebtheit, wie ein Blick auf zahlreiche Waffen- und Jagdmessen belegt. Mal sehen, was daraus wird, denn der Behördenmarkt alleine dürfte für die Italiener kaum den ganzen Aufwand lohnen.

Im übrigen ist der Artikel schlecht recherchiert, denn selbstverständlich bietet auch Baikal (Izhmekh) Großkaliberpistolen schon seit Jahren mit doppelreihigem Magazin an, die auch bei den Behörden der RF eingeführt sind. Wenn es - wie behauptet - nur darum ginge, müßte man keine ausländischen Kurzwaffen einführen. Journalisten eben ...

Nachtrag: Das ganze scheint doch keine Ente zu sein. Die gewöhnlich gut informierte Internetzeitung Lenta.ru behandelt das Thema in einem Artikel vom 06.05. ebenfalls recht ausführlich. Demzufolge sollen im neuen Gemeinschaftswerk neben GK-Pistolen vor allem Jagd- und Sportwaffen für den GUS-Markt gefertigt werden. Die Verhandlungen werden von der Rüstungsholding Rostechnologii geführt, die derzeit anscheinend versucht, nicht mehr rentablen Rüstungsunternehmen eine neue Perspektive zu eröffnen.
Lenta.ru deutet ferner an, daß demnächst in der rußländischen Waffenindustrie - z.B. bei Izhmash - weitere Umstrukturierungen ins Haus stehen könnten. Die dort produzierten Waffen seien im Vergleich zu solchen ausländischer Provenienz zu teuer. Das habe ich zwar in russischen Waffenforen auch schon mehrfach gelesen (einheimische Präzisionsgewehre wie das SW-98 sollen teurer sein als ein Sako TRG), kann es aber aufgrund meiner bescheidenen Kenntnis des deutschen Waffenmarktes und der hiesigen Preise nicht recht glauben.


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Die Feierlichkeiten zum Kriegsende


Morgen bzw. übermorgen jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges auf dem europäischen Kriegsschauplatz zum fünfundsechzigsten Mal. Aus diesem Anlaß wird es wiederum zahlreiche Feierlichkeiten in ganz Europa geben. Um diese soll es nachfolgend gehen, denn zum eigentlichen Thema möchte ich morgen noch etwas schreiben.

In Moskau werden wohl mit die größten Feiern stattfinden. An der taditionellen Militärparade zu Lande und in der Luft werden neben russischen Truppen auch Kontingente aus neun GUS-Staaten (Belarus, Ukraine, Kasachstan, Armenien, Aserbaidschan, Kirgistan, Moldawien, Tadschikistan, Turkmenistan) sowie aus Polen, Frankreich, Großbritannien und den USA teilnehmen - und zwar nicht unter irgendwelchen Stalinporträts. Dazu kommen zahlreiche Kriegsveteranen sowie Politiker aus über 45 Staaten, darunter u.a. die Staatschefs von Frankreich, Israel und China. Deutschland wird durch Kanzlerin Merkel vertreten werden.

Die Parade beginnt um 8.00 Uhr MESZ und wird etwa 80 Minuten dauern. Es haben sich auch Dutzende deutscher Medienvertreter angekündigt und es ist eine Live-Übertragung auf Phoenix geplant, welche auch per Livestream im Internet zu sehen sein wird (ab 7.55 Uhr). Wem die oftmals unqualifizierten Kommentare des WDR-Personals nicht behagen, dem seien stattdessen die Webstreams von Russia Today (englisch), RTR Planeta (russisch) sowie RIA Nowosti empfohlen.

Vor fünf Jahren, am 9. Mai 2005, waren vom damaligen Präsidenten Putin (dem "Deutschen im Kreml") auch deutsche Veteranen des 2. WK nach Moskau eingeladen worden. Einer der damaligen Teilnehmer hat darüber einen lesenswerten Bericht verfaßt. Leider konnte ich den deutschen Medien nicht entnehmen, ob dies auch in diesem Jahr wieder der Fall sein wird.

PS: Am Sonntagabend findet im Moskauer Lushniki-Stadion das traditionelle Festkonzert zum 9. Mai statt, wo u.a. Ljube, Lew Leschtschenko und viele weitere Künstler auftreten. Übertragen wird es ab 20.00 Uhr MESZ von RTR Planeta.


Am 30. April wurde das Ewige Feuer am Grabmahl des unbekannten Soldaten neu entzündet.


Weitere Verweise:

RIA Nowosti mit Berichten und Fotoreihen zum 65. Jahrestag (dt.)

May9.ru - Termine, Bilder, Berichte, Videos, Medienunterstützung (dt.)

War Witness - Erinnerungen von Veteranen aus ganz Europa, zusammengestellt von RT auf Youtube (eng.; siehe auch hier)

Siegestag im Zweiten Weltkrieg - Die Bedeutung des 9. Mai und die traditionellen Feierlichkeiten (dt.)

Pobediteli - Die Soldaten des Großen vaterländischen Krieges (eng.)

Chronik 1941-1945 - Dokumente, Karten, zeitgenössische Medien, Fotos, Videos (russ.)


Nächtliches Paradetraining mit historischer Panzertechnik auf dem Roten Platz. (Fotos: RIA Nowosti.)


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10.05.2009: Video des Tages
23.05.2009: Videos des Tages

Montag, 3. Mai 2010

Die Russischen Schießsport-Meisterschaften 2010


Heute sind die diesjährigen Rußländischen Meisterschaften im Schießsport, konkret: in einem Teil der ISSF-Disziplinen, zu Ende gegangen. Seit dem 26. April hatten die Gewehr- und Pistolenschützen in Krasnodar miteinander gewetteifert. Die Flintenwettbewerbe, die schon am 22.04. begonnen hatten und bis zum 29.04. dauerten, wurden im Sankt Petersburger Schießsportklub "Olimpijez" ausgetragen. Da darüber in Deutschland kaum etwas bekannt sein dürfte, möchte ich kurz berichten und die Ergebnisse mitteilen. Dies ist vielleicht auch mit Blick auf die im Juli und August anstehenden Weltmeisterschaften in München von Interesse.

Aus Platzgründen mußten die Meisterschaften auf zwei verschiedene Orte aufgeteilt werden. Da auch am Hauptveranstaltungsort Krasnodar die Kapazitäten eingeschränkt sind, konnten mehrere Disziplinen nur als Mannschaftswettkämpfe geschossen werden. So auch die KK-Gewehrdisziplinen der Frauen, wo dennoch die bekannte Ljubow Galkina zweimal Gold gewinnen konnte. (In der RF gibt es derzeit lediglich zwei große Schießstände, auf denen vollumfängliche Russische Meisterschaften möglich sind: im Moskauer Gebiet und in Chabarowsk. Über Entwicklung des russischen Schießsports im allgemeinen werde ich demnächst noch etwas schreiben.)

Nachfolgend die Resultate, soweit sie bisher im Internet veröffentlicht worden sind. Man beachte bitte die z.T. mit Verweisen hinterlegten Namen der Sportler. Wenn man deren Biographien liest, so fällt auf, daß kein kleiner Teil schon über 30 Jahre alt ist, während jetzt erst wieder jüngere nachkommen. Ein paar Jahrgänge um das Geburtsjahr 1980 herum scheinen infolge der turbulenten 1990er Jahre für den Sport weitgehend verloren zu sein. Ferner waren bei weitem nicht alle Föderationssubjekte der RF mit ihren Schützen auf den Meisterschaften vertreten (in den KK-Disziplinen beispielsweise nur 31 von 83).

Als Informationsquellen, auch für die Bilder, dienten mir die Webseite der Schützenunion Rußlands [SSR] sowie der Informationsdienst Sportbox.ru. Auf beiden Seiten sollten demnächst auch Fotos und Videos zu finden sein.



Gewehrdisziplinen (Krasnodar)

Luftgewehr (10 m, Frauen):
1. Jekaterina Pankowa (Jushno-Sachalinsk) - 501,4 = 398 + 103,4 Ringe;
2. Walentina Protasowa (Ulan-Ude) - 499,8 = 398 + 101,8;
3. Marina Bobkowa (Moskau) - 499,4 = 399 + 100,4.

Luftgewehr (10 m, Männer):
1. Denis Sokolow (Irkutsk) - 701,6 = 597 + 104,6 Ringe;
2. Sergej Kruglow (Chabarowsk) - 700,7 = 596 + 104,7;
3. Konstantin Prichodtschenko (Belgorod) - 700,5 = 597 + 103,5.

Luftgewehr auf die laufende Scheibe im Langsamlauf (10 m, Frauen):
1. Irina Ismalkowa (Kon-Kolodes) - 375 Ringe;
2. Julia Eidenson (Omsk) - 370;
3. Wiktoria Uwarowa (Krasnodar) - 366.

Luftgewehr auf die laufende Scheibe im Schnell- und Langsamlauf (10 m, Männer):
1. Dmitrij Romanow (Moskau) - 584 Ringe;
2. Maxim Stepanow (St. Petersburg) - 583;
3. Alexander Blinow (Chabarowsk) - 579.

Luftgewehr auf die laufende Scheibe im Mix 20+20 (10 m, Frauen):
1. Julia Eidenson (Omsk) - 378 Ringe;
2. Irina Ismalkowa (Kon-Kolodes) - 377;
3. Marina Gulak (St. Petersburg) - 357.

Luftgewehr auf die laufende Scheibe im Mix 20+20 (10 m, Männer):
1. Maxim Stepanow (St. Petersburg) - 384 Ringe;
2. Dmitrij Lykin (Omsk) - 382;
3. Jurij Jermolenko (Belgorod) - 379.

Dreistellungskampf mit dem KK-Gewehr (50 m, Männer):
1. Konstantin Prichodtschenko (Belgorod) - 1278,8 = 1176 + 102,8 Ringe;
2. Artjom Chadshibekow (Domodedowo) - 1262,9 = 1165 + 97,9;
3. Alexej Kamenskij (Naro-Fominsk) - 1260,4 = 1160 + 100,4.

English Match mit dem KK-Gewehr (50 m, Männer):
1. Konstantin Prichodtschenko (Belgorod) - 701,8 = 595 + 106,8 Ringe;
2. Wladimir Maslennikow (Lesnoj) - 696,1 = 595 + 101,1;
3. Artjom Chadshibekow (Domodedowo) - 693,4 = 589 + 104,4.



Mannschaftswettkampf mit dem KK-Gewehr im Dreistellungskampf (50 m, Frauen):
1. Moskauer Gebiet (L. Galkina, O. Lukina, P. Choroschewa) - 1730 Ringe;
2. Chabarowskij Kraj (A. Niskoschapskaja, A. Iwatschewa, A. Selesnewa) - 1719;
3. Udmurtische Republik (M. Feklistowa, D. Wdowina, Ja. Mogirewa) - 1716.
(In Udmurtien liegt übrigens die berühmte Waffenstadt Ishewsk.)

Mannschaftswettkampf mit dem KK-Gewehr im Dreistellungskampf (50 m, Männer):
1. Belgorod (K. Prichodtschenko, A. Kowaljew, N. Suworow) - 3445 Ringe;
2. Chabarowsk (S. Kruglow, A. Kosizyn, N. Kuschnarjew) - 3440;
3. St. Petersburg (S. Kowalenko, N. Antonow, S. Schtscherdin) - 3438.

Mannschaftswettkampf mit dem KK-Gewehr im English Match (50 m, Frauen):
1. Moskauer Gebiet (L. Galkina, O. Lukina, I. Budajewa) - 1760 Ringe;
2. Udmurtische Republik (D. Wdowina, M. Feklistowa, A. Werschinina) - 1759;
3. Gebiet Wologda (W. Filipenko, Je. Maljugina, A. Troschenkowa) - 1758.



Pistolendisziplinen (Krasnodar)

Luftpistole (10 m, Frauen):
1. Anna Mastjanina (Samara) - 485,3 = 388 + 97,3 Ringe;
2. Olga Kusnezowa (Samara) - 484,0 = 386 + 98,0;
3. Swetlana Smirnowa (St. Petersburg) - 482,2 = 384 + 98,2.

Luftpistole (10 m, Männer):
1. Wladimir Isakow (Puschkino) - 684,0 = 583 + 101,0 Ringe;
2. Denis Kulakow (Tscheljabinsk) - 683,6 = 584 + 99,6;
3. Anton Gurjanow (Rostow am Don) - 683,2 = 582 + 101,2.

Schnellfeuerpistole (25 m, Männer):
1. Anton Gurjanow (Rostow am Don) - 777,5 = 580 + 197,5 Ringe;
2. Dmitrij Brajko (Krasnodar) - 776,2 = 582 + 194,2;
3. Alexej Klimow (Moskau) - 775,2 = 578 + 197,2.

Manschaftswettkampf mit der Freien Pistole (50 m, Männer):
1. Moskauer Gebiet (W. Isakow, S. Tscherwjakowskij, M. Nestrujew) - 1661 Ringe;
2. Permskij Kraj (R. Ajupow, A. Masagutow, A. Mingasow) - 1643;
3. Moskau (A. Danilow, P. Kanotschkin, I. Degtjarew) - 1635.

Mannschaftswettkampf mit der KK-Sportpistole (25 m, Männer):
1. Gebiet Samara (S. Schtschepetkow, A. Schtschepetkow, N. Repitschew) - 1679 Ringe;
2. Moskau (A. Klimow, A. Danilow, P. Kanotschkin) - 1671;
3. St. Petersburg (A. Grusdjew, G. Rodin, D. Stafura) - 1670.

Mannschaftswettkampf mit der Schnellfeuerpistole (25 m, Männer):
1. Krasnodar (D. Brajko, A. Wyskrebzew, A. Brajko) - 1706 Ringe;
2. St. Petersburg (G. Rodin, A. Grusdjew, D. Stafura) - 1694;
3. Lipezk (I. Stukatschew, O. Barabanow, A. Jaskjewitsch) - 1682.

Mannschaftswettkampf mit dem Revolver (25 m, Männer):
1. St. Petersburg (A. Grusdjew, G. Rodin, D. Stafura) - 1705 Ringe;
2. Moskau (A. Klimow, A. Danilow, P. Kanotschkin) - 1695;
3. Gebiet Kemerowo (A. Gretschko, W. Bailagaschjew, A. Glebow) - 1677.



Flintendisziplinen (St. Petersburg)

Skeet (Frauen):
1. Olga Panarina (Nowosibirsk) - 89 = 66 + 23;
2. Swetlana Demina (Tatarstan) - 88 = 66 + 22;
3. Julia Njefjedowa (Nowosibirsk) - 86 = 67 + 19.

Skeet (Männer):
1. Walerij Schomin (Moskau) - 144 = 119 + 25;
2. Oleg Tischin (Gebiet Rostow) - 142 = 118 + 24;
3. Konstantin Zuranow (Nowosibirsk) - 139 (+6) = 117 + 22.

Trap (Frauen):
1. Maria Wolkowa (Gebiet Tula) - 78 = 59 + 19;
2. Tatjana Barsuk (Gebiet Lipezk) - 77 = 62 + 15;
3. Lilija Walejewa (Tatarstan) - 75 = 59 + 16.

Trap (Männer):
1. Maxim Kosarjew (Moskau) - 135 = 115 + 20;
2. Igor Tschjebanow (Gebiet Rostow) - 134 = 111 + 23;
3. Dmitrij Poluchin (Gebiet Lipezk) - 132 = 110 + 23.

Doppel-Trap (Männer):
1. Alexander Furasjew (Tatarstan) - 177 = 130 + 47;
2. Michail Lejbo (Gebiet Lipezk) - 175 (+6) = 131 + 44;
3. Wassilij Mosin (Tatarstan) - 175 (+5) = 130 + 45;



Mannschaftswettkampf im Skeet (225 Ziele, Frauen):
1. Nowosibirsker Gebiet (Ju. Njefjedowa, O. Panarina, Komowalowa) - 194;
2. Tatarstan 1 (S. Demina, A. Protasowa, Mitjaschewa) - 186;
3. Tatarstan 2 (Kwartalowa, Ponedelnikowa, Firsowa) - 183.

Mannschaftswettkampf im Skeet (375 Ziele, Männer):
1. Moskau (W. Schomin, S. Pokrowskij, Starzew) - 347;
2. Gebiet Lipezk (Suchanow, A. Astachow, Bondar) - 339;
3. Gebiet Rostow (N. Pilschtschikow, N. Tjeplyj, Dudnik) - 334.

Mannschaftswettkampf im Trap (225 Ziele, Frauen):
1. Moskau (I. Laritschewa, N. Dawydowa, N. Swjaginzewa) - 175;
2. Gebiet Lipezk (T. Barsuk, Meschtscherjakowa, L. Chochlowa) - 166;
3. Gebiet Woronesh (E. Tkatsch, Prochorowa, Je. Motschalowa) - 162.

Mannschaftswettkampf im Trap (375 Ziele, Männer):
1. Gebiet Lipezk - 318;
2. Moskauer Gebiet - 309;
3. Moskau 1 - 309.

Mannschaftswettkampf im Doppel-Trap (300 Ziele, Männer):
1. Gebiet Lipezk 1 (W. Fokejew, M. Lejbo) - 261;
2. Tatarstan 1 (A. Wawilow, W. Mosin) - 256;
3. Gebiet Lipezk 2 (M. Lasarjew, A. Nekrasow) - 248.



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Dienstag, 20. April 2010

20.04.2010: Musik des Tages

Jelena Wajenga (auch Elena Vaenga geschrieben) ist eine russische Sängerin, Komponistin und Schauspielerin, die sich besonders Chansons widmet. Aus ihrem umfangreichen Repertoire hören wir heute ein Lied über die Kämpfe des Zweiten Weltkriegs mit dem Titel "Po polju tanki grochotali" (dt.: Auf dem Feld krachten die Panzer), das ursprünglich für einen Spielfilm komponiert wurde.




PS: Die Reihe zum Waffenrecht der DDR wird voraussichtlich morgen fortgesetzt.